Liebe die Herrin. Und sie wird dir reichliche Gnaden verschaffen, um im täglichen Kampf zu bestehen.
(Josemaria Escriva de Balaguer, Der Weg, Nr. 493)
Maria dich lieben
Dienstag, 15. Mai 2012
Samstag, 12. Mai 2012
Maria dich lieben 6 - mittels Fatima
Zweite Erscheinung der Mutter Gottes in Fatima am
13. Juni 1917
LUCIA: ”Was wollt Ihr von mir?”
UNSERE LIEBE FRAU: ”Ich will, daß ihr am 13. des kommenden Monats wieder hierher kommt, daß ihr jeden Tag den Rosenkranz betet und daß ihr lesen lernt. Später werde ich euch sagen, was ich will.”
Lucia bat um die Heilung einer kranken Person.
UNSERE LIEBE FRAU: ”Wenn sie sich bekehrt, wird sie im Laufe des Jahres geheilt werden.”
LUCIA: ”Ich möchte Euch bitten, uns in den Himmel mitzunehmen.”
UNSERE LIEBE FRAU: ”Ja, Jacinta und Francisco werde Ich schon bald holen. Du aber wirst noch einige Zeit hier bleiben. Jesus will sich deiner bedienen, damit man Mich kennen und lieben lernt. Er will die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen auf der Welt begründen. Dem, der sie übt, verspreche ich die Erlösung; und diese Seelen werden von Gott wie Blumen geliebt sein, die ich zum Schmuck seines Thrones aufgestellt habe.”
LUCIA: "Bleibe ich allein zurück?"
UNSERE LIEBE FRAU: "Nein, Tochter. Leidest du viel? Verliere nicht den Mut! Ich werde dich nie verlassen. Mein Unbeflecktes Herz wird immer eine Zuflucht für dich sein und der Weg, der dich zu Gott führt."
Als sie diese Worte sprach – erzählt Schwester Lucia –, öffnete Sie die Hände und übermittelte uns zum zweiten Mal den Widerschein dieses unermeßlichen Lichtes. In ihm fühlten wir uns wie in Gott getaucht. Jacinta und Francisco schienen sich in dem Teil des Lichtes zu befinden, das sich zum Himmel erhob, und ich in dem Teil, der auf die Erde strahlte.
LUCIA: ”Was wollt Ihr von mir?”
UNSERE LIEBE FRAU: ”Ich will, daß ihr am 13. des kommenden Monats wieder hierher kommt, daß ihr jeden Tag den Rosenkranz betet und daß ihr lesen lernt. Später werde ich euch sagen, was ich will.”
Lucia bat um die Heilung einer kranken Person.
UNSERE LIEBE FRAU: ”Wenn sie sich bekehrt, wird sie im Laufe des Jahres geheilt werden.”
LUCIA: ”Ich möchte Euch bitten, uns in den Himmel mitzunehmen.”
UNSERE LIEBE FRAU: ”Ja, Jacinta und Francisco werde Ich schon bald holen. Du aber wirst noch einige Zeit hier bleiben. Jesus will sich deiner bedienen, damit man Mich kennen und lieben lernt. Er will die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen auf der Welt begründen. Dem, der sie übt, verspreche ich die Erlösung; und diese Seelen werden von Gott wie Blumen geliebt sein, die ich zum Schmuck seines Thrones aufgestellt habe.”
UNSERE LIEBE FRAU: "Nein, Tochter. Leidest du viel? Verliere nicht den Mut! Ich werde dich nie verlassen. Mein Unbeflecktes Herz wird immer eine Zuflucht für dich sein und der Weg, der dich zu Gott führt."
Als sie diese Worte sprach – erzählt Schwester Lucia –, öffnete Sie die Hände und übermittelte uns zum zweiten Mal den Widerschein dieses unermeßlichen Lichtes. In ihm fühlten wir uns wie in Gott getaucht. Jacinta und Francisco schienen sich in dem Teil des Lichtes zu befinden, das sich zum Himmel erhob, und ich in dem Teil, der auf die Erde strahlte.
Vor dem rechten Handteller Unserer Lieben Frau befand sich ein von
Dornen umgebenes Herz, sie schienen in das Herz gebohrt. Wir verstanden, daß es
das von den Sünden der Menschheit beleidigte Unbefleckte Herz Mariens war, das
Sühne verlangte.”
(Quelle: http://www.deutschland-braucht-mariens-hilfe.de/)
(Quelle: http://www.deutschland-braucht-mariens-hilfe.de/)
| Maria über dem Haupteingang der Basilika in Fatima |
O Maria, hilf uns, uns Gott darzubringen,
alles Leid zu ertragen,
zur Sühne für die Sünden, die ihn beleidigen,
und als Bitte um die Bekehrung der Sünder.
(Gebet nach der Bitte Mariens vom 13.5.1917)
alles Leid zu ertragen,
zur Sühne für die Sünden, die ihn beleidigen,
und als Bitte um die Bekehrung der Sünder.
(Gebet nach der Bitte Mariens vom 13.5.1917)
Möge dein Herz nicht mehr mit Dornen der Sünde,
sondern mit Blumen der Liebe gekrönt werden!
sondern mit Blumen der Liebe gekrönt werden!
Donnerstag, 10. Mai 2012
Maria dich lieben 5 - Beitrag v. Heiligen Vater
Ich freue mich, denn der Heilige Vater zitiert am Ende der Generalaudienz eine Strophe des Liedes: Maria dich lieben:
"Der Marienmonat Mai ist, wie wir wissen, in besonderer Weise der Verehrung der Muttergottes gewidmet. Gott hat das Ja Marias angenommen, um seinen geliebten Sohn der Welt zu schenken. So lädt uns der Maimonat ein, dass wir uns ihrer mütterlichen Fürsprache anvertrauen: „Mutter der Gnaden, reich uns die Hand, auf all unsern Wegen, durchs irdische Land.“ Danke."
(Generalaudienz vom 9.5.2012)
"Der Marienmonat Mai ist, wie wir wissen, in besonderer Weise der Verehrung der Muttergottes gewidmet. Gott hat das Ja Marias angenommen, um seinen geliebten Sohn der Welt zu schenken. So lädt uns der Maimonat ein, dass wir uns ihrer mütterlichen Fürsprache anvertrauen: „Mutter der Gnaden, reich uns die Hand, auf all unsern Wegen, durchs irdische Land.“ Danke."
(Generalaudienz vom 9.5.2012)
Maria, du reichst uns die Hand
und trittst betend vor Gott für uns ein.
Wir danken dir.
| Basilika Padua, Sakristei |
Maria dich lieben 4 - praktisch
Immer aktuell:
"Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden der Welt und um das Ende des Krieges zu erlangen".
(Botschaft der Mutter Gottes in Fatima am 13. Mai 1917)
"Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden der Welt und um das Ende des Krieges zu erlangen".
(Botschaft der Mutter Gottes in Fatima am 13. Mai 1917)
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Rosenkranz
Mittwoch, 9. Mai 2012
Maria dich lieben 3 - praktisch
Dienstag, 8. Mai 2012
Maria dich lieben 2 - praktisch
Wenn ich darüber nachdenke, womit ich der Mutter Gottes eine Freude bereiten könnte, fallen mir ihre Worte bei der Hochzeit von Kana ein:
"Was er euch sagt, das tut!" (Johannes 2,5)
Im heutigen Evangelium sagt der Herr: "Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht" und "Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe" (Johannes 14,27.28).
Danke, Herr, für deine Worte. Hilf mir, dass ich sie mir ganz zu eigen mache.
Montag, 7. Mai 2012
Maria dich lieben - praktisch
Liebe Mutter Gottes, hier findest du ab heute jeden Tag im Mai einen Blumengruß als kleines Dankeschön für die vielen Gnaden, die du uns erbittest.
Allen Frauen (manchmal sind es auch Männer), die mit viel Liebe unsere Kirchen mit Blumen schmücken, sei an dieser Stelle ein großes Dankeschön und Vergelt´s Gott gesagt.

Allen Frauen (manchmal sind es auch Männer), die mit viel Liebe unsere Kirchen mit Blumen schmücken, sei an dieser Stelle ein großes Dankeschön und Vergelt´s Gott gesagt.
Samstag, 28. April 2012
Lebendige Erinnerung an Jesus im Gebet
Die Abschnitte des Weges, den Maria gegangen ist – vom Haus in
Nazaret über das Kreuz, wo der Sohn ihr den Apostel Johannes anvertraut,
bis zum Haus in Jerusalem –, sind von der Fähigkeit geprägt, eine
beharrliche Atmosphäre der inneren Sammlung zu wahren, um in der Stille
ihres Herzens vor Gott über jedes Ereignis nachzudenken (vgl. Lk 2,19–51)
und im Nachdenken vor Gott auch den Willen Gottes zu verstehen und
fähig zu werden, ihn innerlich anzunehmen.
Die Gegenwart der Muttergottes bei den Elf, nach der Himmelfahrt, ist also nicht einfach nur die historische Erwähnung von etwas Vergangenem, sondern sie gewinnt eine Bedeutung von großem Wert, weil sie mit ihnen das Kostbarste teilt, was es gibt: die lebendige Erinnerung an Jesus im Gebet.
Sie hat an dieser Sendung Jesu teil: die Erinnerung an Jesus
zu wahren und so seine Gegenwart zu wahren. Zum letzten Mal wird Maria
in den beiden Schriften des hl. Lukas am Sabbat erwähnt: dem Tag des
Ruhens Gottes nach der Schöpfung, dem Tag der Stille nach dem Tod Jesu,
in Erwartung seiner Auferstehung.
Und darin wurzelt die Tradition des Mariensamstags. Zwischen der Himmelfahrt des Auferstandenen und dem ersten christlichen Pfingsten versammeln sich die Apostel und die Kirche mit Maria, um mit ihr auf die Gabe des Heiligen Geistes zu warten, ohne die man nicht zu Zeugen werden kann.
(aus der Katechese über das Gebet Marias und der Apostel von Papst Benedikt XVI. am 14.3.2012)
Hier finden Sie die ganze Katechese
Die Gegenwart der Muttergottes bei den Elf, nach der Himmelfahrt, ist also nicht einfach nur die historische Erwähnung von etwas Vergangenem, sondern sie gewinnt eine Bedeutung von großem Wert, weil sie mit ihnen das Kostbarste teilt, was es gibt: die lebendige Erinnerung an Jesus im Gebet.
| Pfingsten, Deckengemälde einer Kapelle v. Kalwaria, Polen |
Und darin wurzelt die Tradition des Mariensamstags. Zwischen der Himmelfahrt des Auferstandenen und dem ersten christlichen Pfingsten versammeln sich die Apostel und die Kirche mit Maria, um mit ihr auf die Gabe des Heiligen Geistes zu warten, ohne die man nicht zu Zeugen werden kann.
(aus der Katechese über das Gebet Marias und der Apostel von Papst Benedikt XVI. am 14.3.2012)
Hier finden Sie die ganze Katechese
Samstag, 21. April 2012
Himmlische Helfer
In seinen Vorsätzen während des Noviziates schreibt Bruder Konrad:
"Ich will immer mich bestreben, eine innige Andacht zu Maria, der seligen Jungfrau (zu haben) und mich recht bestreben, ihren Tugenden nachzufolgen."
Tagtäglich besuchte Bruder Konrad die Heilige Kapelle unserer Lieben Frau. Am frühen Morgen kam er, um bei der Messfeier zu ministrieren, und während der Mittagpause, um versunken im Gebet vor dem Gnadenbild zu verweilen.
(aus: Novene mit Bruder Konrad, P. Karl Kleiner)
Vom Himmel her hilft nicht nur Maria, sondern auch Bruder Konrad.
(linkes mittleres Votivbild: tausendfachen Dank unserer lb. Frau und dem hl. Bruder Konrad für wunderbare Heilung von schweren Magenleiden).
"Ich will immer mich bestreben, eine innige Andacht zu Maria, der seligen Jungfrau (zu haben) und mich recht bestreben, ihren Tugenden nachzufolgen."
Tagtäglich besuchte Bruder Konrad die Heilige Kapelle unserer Lieben Frau. Am frühen Morgen kam er, um bei der Messfeier zu ministrieren, und während der Mittagpause, um versunken im Gebet vor dem Gnadenbild zu verweilen.
(aus: Novene mit Bruder Konrad, P. Karl Kleiner)
| Votivbilder, Gnadenkapelle, Altötting |
Vom Himmel her hilft nicht nur Maria, sondern auch Bruder Konrad.
(linkes mittleres Votivbild: tausendfachen Dank unserer lb. Frau und dem hl. Bruder Konrad für wunderbare Heilung von schweren Magenleiden).
| Gnadenkapelle, Altötting |
Montag, 9. April 2012
Schicksalsgemeinschaft
Freitag, 6. April 2012
Miterlösung
"Indem sie Christus empfing, gebar und nährte,
im Tempel dem Vater darstellte und mit ihrem am Kreuz sterbenden Sohn litt,
hat sie beim Werk des Erlösers in durchaus einzigartiger Weise
in Gehorsam, Glaube, Hoffnung und brennender Liebe mitgewirkt
zur Wiederherstellung des übernatürlichen Lebens der Seelen."
Lumen Gentium 61
| 13. Station, Kreuzweg, Heiligenkreuz |
Montag, 2. April 2012
Maria, Mutter der Schmerzen,
Montag, 19. März 2012
Mit Primeln und Leberblümchen
Mittwoch, 14. März 2012
Von Maria das Beten lernen
Liebe Brüder und Schwestern!
Im Rahmen der großen Katechesenreihe über das Gebet möchte ich heute einen neuen Abschnitt beginnen über das Gebet in der Apostelgeschichte und in den Paulusbriefen. Der heilige Evangelist Lukas beschreibt in der Apostelgeschichte, wie die Jünger nach der Himmelfahrt Jesu im Gebet den verheißenen Heiligen Geist erwarten, die Gabe des Auferstandenen, der sie dann zur Kirche machen soll.
In diesem Klima betender Erwartung erwähnt Lukas, der sein Evangelium mit Maria begonnen hatte, zum letzten Mal Maria. Er schreibt: »Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern« (Apg 1,14). Maria stand am Beginn des irdischen Lebens Jesu, und mit ihr nehmen auch die ersten Schritte der Kirche ihren Anfang. So wie Jesus durch den Heiligen Geist empfangen und aus Maria geboren worden ist, so wird wiederum in die betende Gemeinschaft der Jünger mit Maria in der Mitte der Heilige Geist kommen und aus ihnen die Kirche schaffen.
Maria steht also am Beginn des irdischen Lebens Jesu, und mit ihr beginnt auch die Kirche. Ihre betende Gegenwart, mit der sie ihren Sohn begleitet hat bis unter das Kreuz, dauert in der Kirche fort. Im Abendmahlssaal teilt Maria mit den anderen die Bitte um die Gabe des Heiligen Geistes.
Wenn es ohne Pfingsten keine Kirche gibt, gibt es ohne Maria kein Pfingsten.
Oder, wie der heilige Chromatius von Aquileia sagt: Man könnte sie nicht Kirche nennen, wenn nicht Maria zugegen wäre, die Mutter des Herrn. Die Kirche ist dort, wo die Menschwerdung Christi aus der Jungfrau verkündet wird; und wo die Apostel verkünden, dort hört man das Evangelium (vgl. Sermo 30,1).
Die Mutter Jesu in der Kirche verehren heißt dann von Maria lernen, betende Gemeinschaft zu sein und alle Aspekte des Gebets aufzutun: nicht nur für sich selber und nicht nur in der Not zu beten, sondern in der Gemeinschaft, einmütig, beharrlich und treu zu beten und auch, wenn wir einfach Freude haben und danken dürfen.
[Die deutschsprachigen Pilger grüßte der Papst mit folgenden Worten:]
Mit Freude heiße ich alle Pilger und Gäste aus den Ländern deutscher Sprache willkommen. Maria wird uns von Lukas vor allem als die große Betende dargestellt. Durch das Hören auf den Herrn und das Beten war sie bereit, Mutter Gottes und Mutter der Kirche zu werden. Ihre Mutterschaft übt sie bis ans Ende der Zeiten aus, und ihr dürfen wir unser Leben anvertrauen. Von Maria können wir das Beten lernen, können wir neu lernen, aus der inneren Verbindung mit Gott zu leben. Der Heilige Geist mache euch alle froh und stark im Glauben. Danke.
(Katechese von Benedikt XVI. über das Gebet, das Gebet in der Apostelgeschichte und in den Paulusbriefen, deutsche Zusammenfassung, 14.3.2012)
Im Rahmen der großen Katechesenreihe über das Gebet möchte ich heute einen neuen Abschnitt beginnen über das Gebet in der Apostelgeschichte und in den Paulusbriefen. Der heilige Evangelist Lukas beschreibt in der Apostelgeschichte, wie die Jünger nach der Himmelfahrt Jesu im Gebet den verheißenen Heiligen Geist erwarten, die Gabe des Auferstandenen, der sie dann zur Kirche machen soll.
In diesem Klima betender Erwartung erwähnt Lukas, der sein Evangelium mit Maria begonnen hatte, zum letzten Mal Maria. Er schreibt: »Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern« (Apg 1,14). Maria stand am Beginn des irdischen Lebens Jesu, und mit ihr nehmen auch die ersten Schritte der Kirche ihren Anfang. So wie Jesus durch den Heiligen Geist empfangen und aus Maria geboren worden ist, so wird wiederum in die betende Gemeinschaft der Jünger mit Maria in der Mitte der Heilige Geist kommen und aus ihnen die Kirche schaffen.
| Pfingsten, Votivkirche, Wien |
Maria steht also am Beginn des irdischen Lebens Jesu, und mit ihr beginnt auch die Kirche. Ihre betende Gegenwart, mit der sie ihren Sohn begleitet hat bis unter das Kreuz, dauert in der Kirche fort. Im Abendmahlssaal teilt Maria mit den anderen die Bitte um die Gabe des Heiligen Geistes.
Wenn es ohne Pfingsten keine Kirche gibt, gibt es ohne Maria kein Pfingsten.
Oder, wie der heilige Chromatius von Aquileia sagt: Man könnte sie nicht Kirche nennen, wenn nicht Maria zugegen wäre, die Mutter des Herrn. Die Kirche ist dort, wo die Menschwerdung Christi aus der Jungfrau verkündet wird; und wo die Apostel verkünden, dort hört man das Evangelium (vgl. Sermo 30,1).
Die Mutter Jesu in der Kirche verehren heißt dann von Maria lernen, betende Gemeinschaft zu sein und alle Aspekte des Gebets aufzutun: nicht nur für sich selber und nicht nur in der Not zu beten, sondern in der Gemeinschaft, einmütig, beharrlich und treu zu beten und auch, wenn wir einfach Freude haben und danken dürfen.
[Die deutschsprachigen Pilger grüßte der Papst mit folgenden Worten:]
Mit Freude heiße ich alle Pilger und Gäste aus den Ländern deutscher Sprache willkommen. Maria wird uns von Lukas vor allem als die große Betende dargestellt. Durch das Hören auf den Herrn und das Beten war sie bereit, Mutter Gottes und Mutter der Kirche zu werden. Ihre Mutterschaft übt sie bis ans Ende der Zeiten aus, und ihr dürfen wir unser Leben anvertrauen. Von Maria können wir das Beten lernen, können wir neu lernen, aus der inneren Verbindung mit Gott zu leben. Der Heilige Geist mache euch alle froh und stark im Glauben. Danke.
(Katechese von Benedikt XVI. über das Gebet, das Gebet in der Apostelgeschichte und in den Paulusbriefen, deutsche Zusammenfassung, 14.3.2012)
Donnerstag, 8. März 2012
Heiliges Land 3 - Verkündigung an der Quelle
In besonders liebevoller Weise begrüßt die Mutter Gottes die Pilger in der orthodoxen Verkündigungskirche (Gabrielskirche) in Nazareth. Die Kirche, in der die griechisch-orthodoxen Christen die Verkündigung an Maria verehren, ist über der Quelle errichtet, aus der wohl zur Zeit Jesu Wasser geschöpft wurde.
Nach der orthodoxen Tradition vernahm Maria den Engel, als sie an der Quelle Wasser holte:
Und sie nahm den Krug und ging hinaus, um Wasser zu schöpfen, und siehe, eine Stimme sprach zu ihr: "Sei gegrüßt, du Begnadigte, der Herr sei mir dir, du Gesegnete unter den Weibern". Und Maria schaute sich nach rechts und links um, woher diese Stimme komme.
Und sie erbebte, ging in ihr Haus, stellt eden Krug ab, nahm den Purpur, setzte sich auf ihren Stuhl und spann den Purpur. Und siehe, ein Engel des Herrn stand (plötzlich) vor ihr und sprach: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast Gnade gefunden vor dem Allmächtigen und wirst aus seinem Wort empfangen".
Als sie das hörte, zweifelte sie bei sich selbst und sprach: "Ich soll empfangen vom Herrn, dem lebendigen Gott, (und gebären) wie jedes Weib gebiert?" Und der Engel des Herrn trat hinzu und sprach zu ihr: "Nicht so, Maria; denn Kraft des Herrn wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, was aus dir geboren wird, Sohn des Höchsten genannt werden. Und du sollst seinen Namen Jesus heißen; denn er wird sein Volk von seinen Sünden retten!" Und Maria sprach: "Siehe (ich bin) die Magd des Herrn vor ihm: mir geschehe nach deinem Wort!"
(aus dem Protoevangelium nach Jakobus, aus: Schneemelcher, Neutestamentliche Apokryphen I, Evangelien, 343)
| Die griechischen Buchstaben sind die Abkürzung für Mutter (links) Gottes (rechts) |
Und sie nahm den Krug und ging hinaus, um Wasser zu schöpfen, und siehe, eine Stimme sprach zu ihr: "Sei gegrüßt, du Begnadigte, der Herr sei mir dir, du Gesegnete unter den Weibern". Und Maria schaute sich nach rechts und links um, woher diese Stimme komme.
Und sie erbebte, ging in ihr Haus, stellt eden Krug ab, nahm den Purpur, setzte sich auf ihren Stuhl und spann den Purpur. Und siehe, ein Engel des Herrn stand (plötzlich) vor ihr und sprach: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast Gnade gefunden vor dem Allmächtigen und wirst aus seinem Wort empfangen".
Als sie das hörte, zweifelte sie bei sich selbst und sprach: "Ich soll empfangen vom Herrn, dem lebendigen Gott, (und gebären) wie jedes Weib gebiert?" Und der Engel des Herrn trat hinzu und sprach zu ihr: "Nicht so, Maria; denn Kraft des Herrn wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, was aus dir geboren wird, Sohn des Höchsten genannt werden. Und du sollst seinen Namen Jesus heißen; denn er wird sein Volk von seinen Sünden retten!" Und Maria sprach: "Siehe (ich bin) die Magd des Herrn vor ihm: mir geschehe nach deinem Wort!"
(aus dem Protoevangelium nach Jakobus, aus: Schneemelcher, Neutestamentliche Apokryphen I, Evangelien, 343)
| Verkündigung, Gabrielskirche, Nazareth |
Mittwoch, 22. Februar 2012
Bekehre uns
Dienstag, 31. Januar 2012
Maria, Hilfe der Christen
Immer wieder half Maria Don Bosco, so daß er später zu sagen pflegte: "Maria hat in meinem Leben alles zustande gebracht."
Um der Madonna zu danken für ihre unzähligen Gunstbezeugungen, baute ihr Don Bosco in Valdocco (Turin) die herrliche Basilika zu Ehren der "Hilfe der Christen". Ein Traum im Oktober 1844 hatte ihm in großen Zügen den Bau vor Augen geführt.
Durch ihre Fürbitte wirkte er in Anwendung einfacher religiöser Mittel (Ave Maria, Tragen von Maria-Hilf-Medaillen, Novenen, den von ihm verfaßten und bis 1960 im röm Rituale geführten Maria-Hilf-Segen) aufsehenerregende Krankenheilungen und andere auf natürliche Weise nicht erklärbare Phäomene.
In seiner Pädagogik diente ihm die Marienverehrung vor allem als Hilfe zur Herzensreinheit und zum Frohsinn seiner Jungen.
Das tägliche Rosenkranzgebet und die feierliche Gestaltung der Marienfeste waren ihm ein besonderes Anliegen.
Johannes Bosco veröffentlichte ein Jugendgebetbuch, das auch das von ihm verfaßte Gebet enthielt:
Um der Madonna zu danken für ihre unzähligen Gunstbezeugungen, baute ihr Don Bosco in Valdocco (Turin) die herrliche Basilika zu Ehren der "Hilfe der Christen". Ein Traum im Oktober 1844 hatte ihm in großen Zügen den Bau vor Augen geführt.
| Maria, Hilfe der Christen, Turin |
Durch ihre Fürbitte wirkte er in Anwendung einfacher religiöser Mittel (Ave Maria, Tragen von Maria-Hilf-Medaillen, Novenen, den von ihm verfaßten und bis 1960 im röm Rituale geführten Maria-Hilf-Segen) aufsehenerregende Krankenheilungen und andere auf natürliche Weise nicht erklärbare Phäomene.
In seiner Pädagogik diente ihm die Marienverehrung vor allem als Hilfe zur Herzensreinheit und zum Frohsinn seiner Jungen.
Das tägliche Rosenkranzgebet und die feierliche Gestaltung der Marienfeste waren ihm ein besonderes Anliegen.
Johannes Bosco veröffentlichte ein Jugendgebetbuch, das auch das von ihm verfaßte Gebet enthielt:
Maria, du mächtige Jungfrau,
du große und herrliche Schutzfrau der Kirche!
du große und herrliche Schutzfrau der Kirche!
Du wunderbare Hilfe der Christen.
Du bist furchtbar wie ein
Du bist furchtbar wie ein
kampfbereites Heer.
Du allein hast alle Irrlehren
auf der ganzen Welt vernichtet.
Du allein hast alle Irrlehren
auf der ganzen Welt vernichtet.
In unseren Nöten, unseren Kämpfen,
unseren Bedrängnissen schütze
uns vor dem Feind, und in der
Stunde unseres Todes nimm unsere
Seele auf in den Himmel. Amen.
unseren Bedrängnissen schütze
uns vor dem Feind, und in der
Stunde unseres Todes nimm unsere
Seele auf in den Himmel. Amen.
Quelle: Marienlexikon, Band 1; Ferdinand Holböck, Geführt von Maria.
Samstag, 28. Januar 2012
Sprich Thomas, wir hören (1)
Du bist voll der Gnade
Es will das soviel sagen, als wenn er gesagt hätte: "Ich bezeige dir deswegen meine Ehrfurcht, weil du an Fülle der Gnade mich übertriffst". Die allerseligste Jungfrau wird aber in dreifacher Beziehung "voll der Gnade" genannt.
1. In Beziehung auf ihre Seele, welche die ganze Fülle der Gnade besass.
Die Gnade Gottes wird nämlich zu einem doppelten Zweck verliehen, nämlich um das Gute zu tun und das Böse zu meiden. Und in diesen beiden Beziehungen besass die seligste Jungfrau die vollkommenste Gnade. Denn erstens hat sie jede Sünde mehr gemieden, als irgend ein Heiliger nach Christus... Die Sünde ist nämlich eine schwere oder eine lässliche, und von diesen beiden war sie frei.
Darum sagt die Heilige Schrift von ihr: "Du bist ganz schön, meine Freundin, und keine Makel ist an dir". Und der hl. Augustinus schreibt in seinem Buch von der Natur und der Gnade: "Wenn alle Heiligen in ihrem Leben befragt worden wären, ob sie ohne Sünde seien, so würden sie einstimmig geantwortet haben: Wenn wir sagten, wir haben keine Sünde so betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns (1 Joh 1,8). Hievon aber nehme ich aus die heilige Jungfrau, welche ich, wenn von der Sünde die Rede ist, wegen der Ehre des Herrn nicht einmal erwähnt wissen will. Denn wir wissen, dass derjenigen, die den sündelosen Heiland empfangen und gebären sollte, zum allseitigen Siege über alles Böse ein größeres Mass von Gnade zugeteilt worden ist".
Maria hat aber zweitens auch alle Tugenden (gleichermassen) geübt, die anderen Heiligen dagegen besonders irgend eine einzelne; so der eine die Demut, ein anderer die Keuschheit, ein dritter die Barmherzigkeit. Und so werden sie mehr als Vorbilder einzelner Tugenden uns vorgestellt; wie z. B. der hl. Nikolaus, als Vorbild der Barmherzigkeit usf. Die
Die allerseligste Jungfrau dagegen ist ein Vorbild aller Tugenden; sie ist ein Muster der Demut: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn"; und: "Er hat angesehen die Niedrigkeit seiner Magd"; das Urbild der Keuschheit, "denn ich erkenne keinen Mann", und so betreffs jeder anderen Tugend, wie leicht nachgewiesen werden könnte.
So ist sie also voll der Gnade sowohl in Bezug auf die Ausübung des Guten als die Vermeidung des Bösen.
(Katechismus des hl. Kirchenlehrers Thomas von Aquin, Petrusverlag, 152ff, Opusculum 8)
Fortsetzung folgt!
Es will das soviel sagen, als wenn er gesagt hätte: "Ich bezeige dir deswegen meine Ehrfurcht, weil du an Fülle der Gnade mich übertriffst". Die allerseligste Jungfrau wird aber in dreifacher Beziehung "voll der Gnade" genannt.
1. In Beziehung auf ihre Seele, welche die ganze Fülle der Gnade besass.
Die Gnade Gottes wird nämlich zu einem doppelten Zweck verliehen, nämlich um das Gute zu tun und das Böse zu meiden. Und in diesen beiden Beziehungen besass die seligste Jungfrau die vollkommenste Gnade. Denn erstens hat sie jede Sünde mehr gemieden, als irgend ein Heiliger nach Christus... Die Sünde ist nämlich eine schwere oder eine lässliche, und von diesen beiden war sie frei.
Darum sagt die Heilige Schrift von ihr: "Du bist ganz schön, meine Freundin, und keine Makel ist an dir". Und der hl. Augustinus schreibt in seinem Buch von der Natur und der Gnade: "Wenn alle Heiligen in ihrem Leben befragt worden wären, ob sie ohne Sünde seien, so würden sie einstimmig geantwortet haben: Wenn wir sagten, wir haben keine Sünde so betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns (1 Joh 1,8). Hievon aber nehme ich aus die heilige Jungfrau, welche ich, wenn von der Sünde die Rede ist, wegen der Ehre des Herrn nicht einmal erwähnt wissen will. Denn wir wissen, dass derjenigen, die den sündelosen Heiland empfangen und gebären sollte, zum allseitigen Siege über alles Böse ein größeres Mass von Gnade zugeteilt worden ist".
| Dominikanerkirche Wien |
Maria hat aber zweitens auch alle Tugenden (gleichermassen) geübt, die anderen Heiligen dagegen besonders irgend eine einzelne; so der eine die Demut, ein anderer die Keuschheit, ein dritter die Barmherzigkeit. Und so werden sie mehr als Vorbilder einzelner Tugenden uns vorgestellt; wie z. B. der hl. Nikolaus, als Vorbild der Barmherzigkeit usf. Die
Die allerseligste Jungfrau dagegen ist ein Vorbild aller Tugenden; sie ist ein Muster der Demut: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn"; und: "Er hat angesehen die Niedrigkeit seiner Magd"; das Urbild der Keuschheit, "denn ich erkenne keinen Mann", und so betreffs jeder anderen Tugend, wie leicht nachgewiesen werden könnte.
So ist sie also voll der Gnade sowohl in Bezug auf die Ausübung des Guten als die Vermeidung des Bösen.
(Katechismus des hl. Kirchenlehrers Thomas von Aquin, Petrusverlag, 152ff, Opusculum 8)
Fortsetzung folgt!
Sonntag, 8. Januar 2012
Zum Abschluß der Weihnachtszeit
Maria, ich danke dir,
dass du uns den ewigen Sohn Gottes geboren hast.
Mutter meines Erlösers und Heilandes,
ich übergebe dir mein Leben.
Führe mich zu Jesus.
Nimm mich in deine mütterlichen Arme.
Maria, hilf mir Jesus so zu lieben, wie du ihn liebst.
Maria, du hast dich meiner in mütterliche Liebe angenommen,
du führst mich, du betest für mich, du segnest mich.
Ich vertraue mich dir an.
Ich vertraue dir mein priesterliches Wirken an,
meine Familie, alle Menschen, mit denen ich lebe und arbeite.
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| Tafelbild in der Weihnachtszeit, Stephansdom |
Freitag, 6. Januar 2012
Samstag, 31. Dezember 2011
Euch allen erbitte ich für das Jahr 2012
Laß uns auch im neuen Jahr immer und überall
die Fürbitte der gnadenvollen Mutter erfahren,
die uns den Urheber des Lebens geboren hat,
Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
(aus dem Tagesgebet vom Hochfest der Gottesmutter Maria)
| Padua, zwischen Basilika und Kreuzgang |
Freitag, 30. Dezember 2011
Großes Gebet für die Familie
Allmächtiger Vater,
Du hast den Menschen nach Deinem Abbild geschaffen. Du hast ihn als Mann und Frau erschaffen.
Wir loben Dich, wir preisen Dich!
Herr Jesus Christus,
Du hast durch Deine Menschwerdung aus der Jungfrau Maria die menschliche Familie geheiligt.
Wir loben Dich, wir preisen Dich!
Heiliger Geist,
Du bist mit dem Ursprung der Schöpfung, dem Ursprung der Erlösung und dem Ursprung jeder Ehe verbunden.
Wir loben Dich, wir preisen Dich!
Heilige Dreifaltigkeit:
Heilige Familie,
Ikone und Vorbild jeder menschlichen Familie, hilf jedem im Geist von Nazareth zu wandeln; hilf jeder Familie ihre Sendung in Kirche und Gesellschaft durch das Hören des Gotteswortes, das Gebet und das brüderliche Leben miteinander zu vertiefen
Maria, Mutter der schönen Liebe und Josef, Hüter des Erlösers
begleitet alle Familien unablässig mit eurem Schutz.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Du hast den Menschen nach Deinem Abbild geschaffen. Du hast ihn als Mann und Frau erschaffen.
Wir loben Dich, wir preisen Dich!
Herr Jesus Christus,
Du hast durch Deine Menschwerdung aus der Jungfrau Maria die menschliche Familie geheiligt.
Wir loben Dich, wir preisen Dich!
Heiliger Geist,
Du bist mit dem Ursprung der Schöpfung, dem Ursprung der Erlösung und dem Ursprung jeder Ehe verbunden.
Wir loben Dich, wir preisen Dich!
Heilige Dreifaltigkeit:
- Schenke den Familien Kraft und Liebe, damit die Welt durch diesen Feuerherd der Liebe erwärmt wird.
- Halte Deine liebende Hand über jedes Leben, vom ersten Augenblick der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.
- Beschütze die Familien gegenüber allen Angriffen irregeleiteter Ideologie.
- Gib den Familien Kraft, die Werte des Wahren, des Guten und des Schönen zu bewahren und in allem Gott zu ehren.
- Gib den Familien Mut und Zeit zum Gebet.
- Schenke den Familien Kraft und Demut einander die Lieblosigkeiten und Verletzungen zu verzeihen, damit sie heil und heilig werden.
- Lass die Familien zu Quellen der Freude werden, damit Licht und Heilung in unsere dunkle Welt dringen kann.
- Stärke die Familien, damit sie unter der Last der Kreuze nicht zerbrechen und auch im Leiden christliche Zuversicht ausstrahlen.
- Schenke den Familien Zuversicht und Hoffnung, damit sie freudig die Aufgabe dieser Zeit erfüllen und einst die Herrlichkeit Gottes schauen mögen.
Heilige Familie,
Ikone und Vorbild jeder menschlichen Familie, hilf jedem im Geist von Nazareth zu wandeln; hilf jeder Familie ihre Sendung in Kirche und Gesellschaft durch das Hören des Gotteswortes, das Gebet und das brüderliche Leben miteinander zu vertiefen
Maria, Mutter der schönen Liebe und Josef, Hüter des Erlösers
begleitet alle Familien unablässig mit eurem Schutz.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
| Pfarrkirche Penzing, Wien |
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Danksagung Nr. 2
Dienstag, 27. Dezember 2011
Gloria in excelsis deo
Weihnachten ist Epiphanie – Erscheinen Gottes und seines großen Lichtes in einem Kind, das uns geboren wurde. Geboren im Stall zu Bethlehem, nicht in den Palästen der Könige. Als im Jahr 1223 Franz von Assisi in Greccio Weihnachten feierte mit Ochs und Esel und mit einer heugefüllten Futterkrippe, ist eine neue Dimension des Geheimnisses von Weihnachten sichtbar geworden. Franz von Assisi hat Weihnachten „das Fest aller Feste“ genannt – mehr als alle anderen Feste – und es mit „unaussprechlicher Hingebung“ gefeiert (2 Celano 199: FF 787). Er küßte voller Hingebung die Bilder des Kindleins und stammelte zärtliche Worte, wie Kinder es tun, erzählt uns Thomas von Celano (ebd.). ( )
Franz hat in einer ganz neuen Tiefe das Menschsein Jesu entdeckt. Dieses Menschsein Gottes wurde ihm am meisten sichtbar in dem Augenblick, in dem Gottes Sohn als Kind aus der Jungfrau Maria geboren, in Windeln gewickelt und in eine Krippe gelegt worden war. Die Auferstehung setzt die Menschwerdung voraus. Gottes Sohn als Kind, als wirkliches Menschenkind – das hat das Herz des Heiligen von Assisi zuinnerst getroffen und Glaube zu Liebe werden lassen. „Erschienen ist uns die Menschenfreundlichkeit Gottes“ – dieser Satz des heiligen Paulus hatte nun eine ganz neue Tiefe bekommen. Man kann Gott sozusagen in dem Kind im Stall zu Bethlehem anfassen, liebkosen. So hat das Kirchenjahr eine zweite Mitte erhalten in einem Fest, das vor allem Fest des Herzens ist. ( )
Franziskus liebte Jesus, das Kind, weil ihm in diesem Kindsein die Demut Gottes aufging. Gott ist arm geworden. Sein Sohn wurde in der Armut des Stalles geboren. Im Kind Jesus hatte Gott sich abhängig gemacht, der Liebe von Menschen bedürftig, um ihre – um unsere – Liebe bittend.
Aus der Predigt von Benedikt XVI. in der Hl. Nacht
| La Verna, Kapelle Santa Maria degli Angeli, Geburt Christi Terracottabild von Giovanni della Robbia |
Wem winkt der kleine Jesus zu, Franziskus oder seiner Mutter?
Samstag, 17. Dezember 2011
Was Eva einst verloren sah
Du große Herrin, schönste Frau,
hoch über Sternen steht dein Thron.
Du trugst den Schöpfer, der dich schuf,
und nährtest ihn an deiner Brust.
hoch über Sternen steht dein Thron.
Du trugst den Schöpfer, der dich schuf,
und nährtest ihn an deiner Brust.
| auf einem Freisinger Friedhof, aus Sünde Erlösung |
Was Eva einst verloren sah
gibst du ihm Sohne reich zurück
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Donnerstag, 15. Dezember 2011
O heilige Mutter
O heilige Mutter,
hilf uns, dir ähnlich zu werden,
der reinen Magd des Herrn.
Hilf uns zu glauben wie du,
die du Glauben hattest,
ohne zu zweifeln,
da dir der Engel von Gott
die Botschaft gebracht hat.
Hilf uns, geduldig zu sein wie du,
da du nach Bethlehem wandertest
und den Erlöser der Welt
in einem Stall geboren hast.
Hilf uns, ein inneres Leben
wie du zu führen,
wie du, die alles, was du von Jesus
gesehen und gehört hast,
in deinem Herz erwogest.
Hilf uns, starkmütig zu sein wie du,
als deine Seele ein Schwert durchdrang.
Hilf uns zu entsagen wie du,
da du den göttlichen Sohn
zu seinem Werk von dir gehen ließest
und endlich ihn sterben sahst ohne Murren.
O heilige Mutter,
unsere Hoffnung in der Pilgerschaft,
führe uns, wie du bis jetzt uns führst,
aus dieser dunklen Nacht,
du reines Licht,
führe uns,
bis wir zu Jesus kommen.
(John Henry Newman, in: Marienlob durch die Jahrhunderte, Hrsg. J. Dirnbeck, 128)
hilf uns, dir ähnlich zu werden,
der reinen Magd des Herrn.
Hilf uns zu glauben wie du,
die du Glauben hattest,
ohne zu zweifeln,
da dir der Engel von Gott
die Botschaft gebracht hat.
Hilf uns, geduldig zu sein wie du,
da du nach Bethlehem wandertest
und den Erlöser der Welt
in einem Stall geboren hast.
Hilf uns, ein inneres Leben
wie du zu führen,
wie du, die alles, was du von Jesus
gesehen und gehört hast,
in deinem Herz erwogest.
Hilf uns, starkmütig zu sein wie du,
als deine Seele ein Schwert durchdrang.
Hilf uns zu entsagen wie du,
da du den göttlichen Sohn
zu seinem Werk von dir gehen ließest
und endlich ihn sterben sahst ohne Murren.
O heilige Mutter,
unsere Hoffnung in der Pilgerschaft,
führe uns, wie du bis jetzt uns führst,
aus dieser dunklen Nacht,
du reines Licht,
führe uns,
bis wir zu Jesus kommen.
(John Henry Newman, in: Marienlob durch die Jahrhunderte, Hrsg. J. Dirnbeck, 128)
| Kapelle, Bruck an der Leitha, NÖ |
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Montag, 12. Dezember 2011
Alle wenden sich dir zu, Maria
Was für ein Bild postet man am Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe, wenn man noch nie in Mexiko war?
"Unmittelbar nach dieser Begebenheit - Einschub von mir: am 9. Dezember 1531, der Begegnung eines Indios mit der `vollkommenen und immerwährenden Heiligen Jungfrau Maria, die Mutter des einzig wahren heiligen Gottes´ - wurden plötzlich acht Millionen Indios katholisch, die sich nur zehn Jahre vorher kaum etwas Schöneres vorstellen konnten, als Spanier beziehungsweise Katholiken ´in Kakao zu kochen und aufzuessen´.
Im Jahr 1541 schrieb der Franziskaner Toribio de Benavente, dem auch die Taufe Juan Diegos und seiner Frau Maria Lucia zugeschrieben wird, schon von rund neun Millionen Azteken, die inzwischen getauft worden waren. Er allein habe über dreihunderttausend Indianern die Taufe gespendet."
(aus Paul Badde, Maria von Guadalupe, 21)
"Unmittelbar nach dieser Begebenheit - Einschub von mir: am 9. Dezember 1531, der Begegnung eines Indios mit der `vollkommenen und immerwährenden Heiligen Jungfrau Maria, die Mutter des einzig wahren heiligen Gottes´ - wurden plötzlich acht Millionen Indios katholisch, die sich nur zehn Jahre vorher kaum etwas Schöneres vorstellen konnten, als Spanier beziehungsweise Katholiken ´in Kakao zu kochen und aufzuessen´.
Im Jahr 1541 schrieb der Franziskaner Toribio de Benavente, dem auch die Taufe Juan Diegos und seiner Frau Maria Lucia zugeschrieben wird, schon von rund neun Millionen Azteken, die inzwischen getauft worden waren. Er allein habe über dreihunderttausend Indianern die Taufe gespendet."
(aus Paul Badde, Maria von Guadalupe, 21)
| Santa Maria sopra Minerva, Rom |
Samstag, 10. Dezember 2011
Das Original
Die letzte Wallfahrt mit meinen Pfarren führte uns zuerst nach Loreto in den Marken nahe Ancona gelegen. Loreto ist nach der Peterskirche der zweitgrößte! Wallfahrtsort Italiens (lt. wikipedia).
Das Heiligtum hütet das Haus der Gottesmutter Maria aus Nazareth.
Über die Bedeutung des Wallfahrtsortes hat Johannes Paul II. zum 700. Jahrestag geschrieben:
"Das Heilige Haus von Loreto ist der erste international bekannte, der Jungfrau Maria gewidmete Wallfahrtsort und einige Jahrhunderte lang echter marianischer Mittelpunkt der Christenheit".
Engel sollen das Haus Mariens zuerst nach Kroatien und dann am 10. Dezember 1294 auf den Hügel von Loreto gebracht haben. Heute wird das Hochfest gefeiert - danke Giovanni, ich hätte nicht daran gedacht. Ich schliesse nicht aus, dass an der Übertragung des Hauses auch Kreuzfahrer, beauftragt durch eine adelige Familie namens Angeli, beteiligt waren. Hier treffen wir ohne jeden Zweifel auf ein Beispiel hervorragender Zusammenarbeit von Mensch und himmlischem Personal.
Begrüßt wird man vom sel. Papst Johannes XXIII. Er war der erste Papst seit 1870, der Rom für eine Reise verließ - von Castel Gandolfo abgesehen. Am 4. Oktober 1962 besuchte er Loreto.
Am 2. September 2007 ermutigte Papst Benedikt XVI. die in Loreto versammelten Jugendlichen, auf Maria zu vertrauen, den Herrn wie sie aufzunehmen und dann die Gesellschaft zu missionieren:
"Am Ende dieser feierlichen Eucharistiefeier beten wir, liebe Jugendliche, in geistiger Gemeinschaft mit allen, die mit uns über Radio und Fernsehen verbunden sind, das Gebet des „Engel des Herrn“. Loreto ist nach Nazareth der ideale Ort, um das Geheimnis der Menschwerdung des Sohnes Gottes im Gebet zu betrachten. Deshalb lade ich jetzt dazu ein, dass wir uns alle zusammen mit Geist und Herz in das Heiligtum des Heiligen Hauses begeben, in jene Mauern, die der Tradition nach aus Nazareth kommen, dem Ort, an dem die Jungfrau ihr Ja zu Gott sagte und in ihrem Schoß das ewige Mensch gewordene Wort empfing.
Bevor wir diese unsere Versammlung beschließen, verlassen wir daher für einen Moment die „Agorá“, den Platz, und betreten im Geiste das Heilige Haus. Es gibt ein wechselseitiges Band, das Platz und Haus verbindet: Der Platz ist groß, er ist offen und er ist der Ort der Begegnung mit den anderen, der Ort des Dialogs und der Auseinandersetzung; das Haus hingegen ist der Ort der Sammlung und der inneren Stille, wo das Wort in Tiefe aufgenommen werden kann. Um Gott auf den Platz zu bringen, muss man ihn zuerst im Haus verinnerlicht haben, wie Maria bei der Verkündigung. Und umgekehrt öffnet sich das Haus hin zum Platz. Darauf verweist auch die Tatsache, dass das Heilige Haus von Loreto drei Wände hat und nicht vier: Es ist ein offenes Haus, ein Haus, das offen ist zur Welt, zum Leben und auch zu dieser „Agorá“ der italienischen Jugendlichen.
Liebe Freunde, es ist ein großes Privileg für Italien, in dieser lieblichen Ecke der [Region] Marken das Heiligtum des Heiligen Hauses zu beherbergen. Seid zu Recht stolz darauf, und zieht Nutzen daraus! Kommt in den wichtigsten Augenblicken eures Lebens hierher, wenigstens mit dem Herzen, um euch innerhalb der Mauern des Heiligen Hauses geistig zu sammeln. Betet zur Jungfrau Maria, damit sie für euch das Licht und die Kraft des Heiligen Geistes erlange, um vorbehaltlos und großherzig auf die Stimme Gottes zu antworten. So werdet ihr auf dem „Platz“, in der Gesellschaft, seine wahren Zeugen sein; Überbringer eines Evangeliums, das nicht abstrakt ist, sondern in unserem Leben Fleisch angenommen hat."

War es gar der Erzengel Gabriel - vermutlich in Kooperation mit Raphael - der für die Übertragung des Hauses gesorgt hat?
| bei der Hinfahrt |
Über die Bedeutung des Wallfahrtsortes hat Johannes Paul II. zum 700. Jahrestag geschrieben:
"Das Heilige Haus von Loreto ist der erste international bekannte, der Jungfrau Maria gewidmete Wallfahrtsort und einige Jahrhunderte lang echter marianischer Mittelpunkt der Christenheit".
Engel sollen das Haus Mariens zuerst nach Kroatien und dann am 10. Dezember 1294 auf den Hügel von Loreto gebracht haben. Heute wird das Hochfest gefeiert - danke Giovanni, ich hätte nicht daran gedacht. Ich schliesse nicht aus, dass an der Übertragung des Hauses auch Kreuzfahrer, beauftragt durch eine adelige Familie namens Angeli, beteiligt waren. Hier treffen wir ohne jeden Zweifel auf ein Beispiel hervorragender Zusammenarbeit von Mensch und himmlischem Personal.
Begrüßt wird man vom sel. Papst Johannes XXIII. Er war der erste Papst seit 1870, der Rom für eine Reise verließ - von Castel Gandolfo abgesehen. Am 4. Oktober 1962 besuchte er Loreto.
Am 2. September 2007 ermutigte Papst Benedikt XVI. die in Loreto versammelten Jugendlichen, auf Maria zu vertrauen, den Herrn wie sie aufzunehmen und dann die Gesellschaft zu missionieren:
"Am Ende dieser feierlichen Eucharistiefeier beten wir, liebe Jugendliche, in geistiger Gemeinschaft mit allen, die mit uns über Radio und Fernsehen verbunden sind, das Gebet des „Engel des Herrn“. Loreto ist nach Nazareth der ideale Ort, um das Geheimnis der Menschwerdung des Sohnes Gottes im Gebet zu betrachten. Deshalb lade ich jetzt dazu ein, dass wir uns alle zusammen mit Geist und Herz in das Heiligtum des Heiligen Hauses begeben, in jene Mauern, die der Tradition nach aus Nazareth kommen, dem Ort, an dem die Jungfrau ihr Ja zu Gott sagte und in ihrem Schoß das ewige Mensch gewordene Wort empfing.
Bevor wir diese unsere Versammlung beschließen, verlassen wir daher für einen Moment die „Agorá“, den Platz, und betreten im Geiste das Heilige Haus. Es gibt ein wechselseitiges Band, das Platz und Haus verbindet: Der Platz ist groß, er ist offen und er ist der Ort der Begegnung mit den anderen, der Ort des Dialogs und der Auseinandersetzung; das Haus hingegen ist der Ort der Sammlung und der inneren Stille, wo das Wort in Tiefe aufgenommen werden kann. Um Gott auf den Platz zu bringen, muss man ihn zuerst im Haus verinnerlicht haben, wie Maria bei der Verkündigung. Und umgekehrt öffnet sich das Haus hin zum Platz. Darauf verweist auch die Tatsache, dass das Heilige Haus von Loreto drei Wände hat und nicht vier: Es ist ein offenes Haus, ein Haus, das offen ist zur Welt, zum Leben und auch zu dieser „Agorá“ der italienischen Jugendlichen.
Liebe Freunde, es ist ein großes Privileg für Italien, in dieser lieblichen Ecke der [Region] Marken das Heiligtum des Heiligen Hauses zu beherbergen. Seid zu Recht stolz darauf, und zieht Nutzen daraus! Kommt in den wichtigsten Augenblicken eures Lebens hierher, wenigstens mit dem Herzen, um euch innerhalb der Mauern des Heiligen Hauses geistig zu sammeln. Betet zur Jungfrau Maria, damit sie für euch das Licht und die Kraft des Heiligen Geistes erlange, um vorbehaltlos und großherzig auf die Stimme Gottes zu antworten. So werdet ihr auf dem „Platz“, in der Gesellschaft, seine wahren Zeugen sein; Überbringer eines Evangeliums, das nicht abstrakt ist, sondern in unserem Leben Fleisch angenommen hat."
| Ausschnitt der Übertragung, Marmorverkleidung d. hl. Hauses |
| Weihegaben von Pilgern |
| Modesto Faustini, der Traum des hl. Josef, Spanische Kapelle |
War es gar der Erzengel Gabriel - vermutlich in Kooperation mit Raphael - der für die Übertragung des Hauses gesorgt hat?
| Verkündigung von I. Seitz, Deutsche Kapelle der Basilika, das Wort Gottes wird als Hostie dargestellt, durch die ein Strahl des Heiligen Geistes auf Maria herabkommt |
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Der Himmel höchstpersönlich
hat 1830 in Paris den Weg für die Dogmatisierung im Jahre 1854 bereitet:
und das Dogma vier Jahre später in Lourdes bekräftigt:
"O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen"
| Wundertätige Medaille |
und das Dogma vier Jahre später in Lourdes bekräftigt:
"Ich bin die Unbefleckte Empfängnis"
| Ausschnitt Deckenfresko, Pöllau, Steiermark |
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