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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Maria im Kloster des hl. Dominikus von Silos

Der Kreuzgang im Kloster Silos zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Spaniens. Von besonderer Schönheit sind die Szenen aus dem Leben der Mutter Gottes.

Vater im Himmel,
du hast die selige,
ohne Sünde empfangene Jungfrau Maria dazu erwählt,
dein ewiges Wort aufzunehmen.
Du hast sie zur Wohnstatt Gottes gemacht
und mit dem Licht des Heiligen Geistes erfüllt.
Gib uns die Gnade,
gleich deiner demütigen Magd
stets deinem Willen zu gehorchen.
(Tagesgebet vom 20. Dezember)

auf dem Weg zum Kloster



Heimsuchung, Maria begegnet Elisabeth, Kapitell im Kreuzgang von Silos


Maria mit Kind, Steinarbeit, Nuestra Señora del Marzo, Kreuzgang Silos

Pfingsten, Ausgießung des Heiligen Geistes, Relieftafel eines Eckpfeilers, Kreuzgang Silos

Krönung Marias, Relieftafel  eines Eckpfeilers, Kreuzgang Silos


Wurzel Jesse, Stammbaum Jesu Christi, Relieftafel, Kreuzgang Silos

Samstag, 31. Dezember 2011

Euch allen erbitte ich für das Jahr 2012

Laß uns auch im neuen Jahr immer und überall
die Fürbitte der gnadenvollen Mutter erfahren,
die uns den Urheber des Lebens geboren hat,
Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, 
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
(aus dem Tagesgebet vom Hochfest der Gottesmutter Maria)

Padua, zwischen Basilika und Kreuzgang

Samstag, 17. Dezember 2011

Was Eva einst verloren sah

Du große Herrin, schönste Frau,
hoch über Sternen steht dein Thron.
Du trugst den Schöpfer, der dich schuf,
und nährtest ihn an deiner Brust.

auf einem Freisinger Friedhof, aus Sünde Erlösung
  
Was Eva einst verloren sah

  
gibst du ihm Sohne reich zurück

Donnerstag, 15. Dezember 2011

O heilige Mutter

O heilige Mutter,
hilf uns, dir ähnlich zu werden,
der reinen Magd des Herrn.

Hilf uns zu glauben wie du,
die du Glauben hattest,
ohne zu zweifeln,
da dir der Engel von Gott
die Botschaft gebracht hat.

Hilf uns, geduldig zu sein wie du,
da du nach Bethlehem wandertest
und den Erlöser der Welt
in einem Stall geboren hast.

Hilf uns, ein inneres Leben
wie du zu führen,
wie du, die alles, was du von Jesus
gesehen und gehört hast,
in deinem Herz erwogest.

Hilf uns, starkmütig zu sein wie du,
als deine Seele ein Schwert durchdrang.

Hilf uns zu entsagen wie du,
da du den göttlichen Sohn
zu seinem Werk von dir gehen ließest
und endlich ihn sterben sahst ohne Murren.

O heilige Mutter,
unsere Hoffnung in der Pilgerschaft,
führe uns, wie du bis jetzt uns führst,
aus dieser dunklen Nacht,
du reines Licht,
führe uns,
bis wir zu Jesus kommen.

(John Henry Newman, in: Marienlob durch die Jahrhunderte, Hrsg. J. Dirnbeck, 128)

Kapelle, Bruck an der Leitha, NÖ

Samstag, 3. Dezember 2011

Österreichs wichtigstes Marienheiligtum

Mariazeller Bittrufe - einer alten Tradition folgend beten Wallfahrer auf ihrem Weg zur Gnadenmutter diese Anrufungen Mariens.

V/A     Große Mutter, wir rufen zu dir

V         Du Herrin der Engel und Menschen
A         Maria, wir rufen zu dir
V         Du Ursprung und Quell aller Freude
           Du Österreichs große Mutter
           Du mächtige Großherrin Ungarns
           Du Mutter der slawischen Stämme
           Du Schutzfrau der deutschen Länder
           Du Heimat und Hort der Vertrieb'nen
           Du Freiheit und Trost der Gefang'nen
           Du Schützerin aller Verfolgten
           Du Siegerin in allen Kämpfen
           Du Friede der gläubigen Menschheit

V/A     Große Mutter wir rufen zu dir

V         Du Königin aller Völker
A         Maria, wir rufen zu dir
V         Du Anker des Glücks und der Ehre
           Du Schutzfrau der Unschuld und Reinheit
           Du heiligste aller Jungfrauen
           Du Mutter der schönen Liebe
           Du Freude der hoffenden Mütter
           Du tröstendes Licht der Enttäuschten
           Du Rettung in jeder Versuchung
           Der Wankenden stützende Säule
           Der Irrenden Heimkehr zur Wahrheit

festlich gekleidete Mariazeller Gnadenmutter, Steiermark
 
V/A     Große Mutter, wir rufen zu dir

V         Du Trösterin all deiner Diener
A         Maria, wir rufen zu dir
V         Du Helferin in allen Nöten
           Du Schrecken der bösen Geister
           Du Hoffnung und Zuflucht der Sünder
           Du Labsal und Heilung der Kranken
           Du trocknest die Tränen der Blinden
           Du lösest die Zunge der Stummen
           Du öffnest die Ohren der Tauben
           Du lenkest die törichten Herzen
           Du Ruhe und Leben der Toten

V/A     Große Mutter, wir rufen zu dir

V         Hilf uns in allen Gefahren
A         Maria, wir rufen zu dir
V         Banne die Geißel des Krieges
           Hüt' uns vor Seuche und Hunger
           Rett' uns vor schädlichem Feuer
           Dämme die Fluten der Wasser
           Schütz' uns in Wetter und Stürmen
           Wehre den Mächten des Bösen
           Lenk' unser Wollen zum Guten
           Führe uns Pilger zum Vater
           Gib uns den ewigen Frieden

V/A     Große Mutter, wir rufen zu dir

Herr, unser Gott,
du hast die Jungfrau Maria,
die Mutter deines Sohnes, verherrlicht
und diese ihre Zelle
zu einer Stätte des Segens gemacht.
Befreie uns auf ihre Fürsprache
von allem Bösen,
das uns auf Erden bedroht,
und schenke uns im Himmel
die unvergängliche Freude.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Maria mit Kind, Mariazell

Samstag, 26. November 2011

Dienstag, 15. November 2011

Marienerscheinung in Wien !!!

In der Christnacht 1566 erschien dem schwerkranken Stanislaus Kostka die Gottesmutter mit dem Jesuskind. In der Hand hielt sie die Regel der Jesuiten. Diese Erscheinung bestärkte Stanislaus in seiner Entscheidung, dem Jesuitenorden beizutreten.


"Als der hl. Stanislaus Kostka im Hause zur goldenen Schlange (1. Bez. Currentgasse an der Ecke zur Steindelgasse) wohnte, erkrankte er wegen des strengen Lebens, das er führte, im Dezember des Jahres 1566 so gefährlich, daß die Ärzte um sein Leben besorgt waren. Als Stanislaus nun mit den heiligen Sakramenten versehen zu werden wünschte, wollte der Eigentümer dieser Wohnung, der ein Protestant war, dieses nicht gestatten. In seiner Todesangst setzte der sterbenskranke fromme Jüngling sein ganzes Vertrauen auf Gott und auf die hl. Jungfrau und Märtyrin Barbara, der er sich schon ehemals in der Wiener Jesuitenkonviktskapelle verlobte. Es wurde nun von Zeugen beschworen, daß Stanislaus zur Nachtzeit auf seinem Krankenbette im Gebet ausgerufen hätte, er sehe die hl. Barbara und zwei Engel, die ihm sagten, er solle sich auf die Knie niederlassen. Als er dies im Bette vollführte, habe er sodann das göttliche Geheimnis zu sich genommen.
Noch ein anderer wunderbarer Vorfall ereignete sich in diesem Zimmer. Auf die Erscheinung der hl. Barbara erfolgte die der Mutter Gottes, die mit dem Jesuskinde auf den Armen sich dem kranken Stanislaus näherte, ihren göttlichen Sohn auf das Bett setzte und dem frommen Jüngling die tiefste Anbetung gönnte. Da Stanislaus bisher noch in seiner Standeswahl im Zweifel war, eröffnete ihm die Mutter Gottes den göttlichen Willen, daß er dem Jesuitenorden beitreten sollte."

Quelle: Die Sagen und Legenden der Stadt Wien, herausgegeben von Gustav Gugitz, Wien 1952, Nr. 67, S. 84f.

das auf Goldgrund gemalte Altarbild ist vom Jesuitenbruder Franz Stecher

Samstag, 5. November 2011

Mariensamstag

Wieso ist der Samstag in der katholischen Kirche der Verehrung  Marias geweiht?
  •  Seit dem 8. Jahrhundert sind Messen zur Ehren der Mutter Gottes nachweisbar.
  • Im 9. Jahrhundert verbreitete sich die Gewohnheit, den Samstag ganz Maria zu weihen.
  • Im Westen wurde das Samstagsfasten auf Maria bezogen. So fastete z. B. der hl. Karl Borromäus jeden Samstag zu Ehren der schmerzhaften Muttergottes.
  • Jeder Wochentag war einem Geheimnis des Glaubens gewidmet.
  • Vielleicht wollte man mit der Wahl des Samstags als Marientag auf die Verbindung Jesu Christi mit seiner Mutter verweisen. Maria ist ja durch ihr Jawort bei der Verkündigung und durch ihr Muttersein am Erlösungsgeschehen des Sohnes ursächlich beteiligt.
  • So wie sie zuerst ihr Jawort bei der Verkündigung geben musste vor dem Kreuzestod ihres Sohnes, gedenkt man der Mutter am Samstag, bevor man am Sonntag die Auferstehung feiert.
  • Der Samstag, als der letzte Tag der Woche, erinnert uns an den letzten Tag unseres Lebens und an die Bedeutung, die Maria bei unserem Tod hat. Wer am Samstag Maria verehrt hat, dem wird sie im Tod beistehen und die so oft gesprochene Bitte erfüllen: "Bitte für uns arme Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Absterbens. Amen". (diese Begründung stammt aus dem Mittelalter)
(nach Walter Lang, Marienverehrung und Marienfeste, 56f)

an einer Hauswand, Steiermark

Donnerstag, 3. November 2011

Samstag, 22. Oktober 2011

Sel. Johannes Paul - dieser Ort hat mir viel geholfen zu beten

Das Heiligtum in Mentorella ist eines der ältesten Europas. Es beherbergte den Hl. Benedikt, der hier zwei Jahre in einer Felsengrotte verbrachte. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts wird in der Kirche die Holzstatue der "Mutter Gottes von der Zierde" aufbewahrt.  Johannes Paul II. besuchte als Bischof gerne diesen Wallfahrtsort. Warum?
Mentorella, 55 km östlich von Rom
 
Die erste Wallfahrt nach seiner Amtsübernahme führte Johannes Paul II. zum Heiligtum der Madonna von Mentorella, das Zitat stammt aus der Ansprache vom 29.10.1978: 

"I wanted to come here, among these mountains, to sing the "Magnificat" in Mary's footsteps.

Madonna delle Grazie, Unsere Liebe Frau von der Zierde

This is a place in which man opens to God in a special way. A place where, far from everything, but also at the same time close to nature, one can speak confidentially to God himself. One feels within one what is man's personal call. And man must glorify God the Creator and Redeemer; he must, in some way, become the voice of the whole of creation in order to say, in its name, "Magnificat". He must announce the "magnalia Dei", the great works of God, and, at the same time, express himself in this sublime relationship with God, because in the visible world only he can do so


During my stays in Rome, this place helped me a great deal to pray. And that is another reason why I wanted to come here today. Prayer, which expresses in various ways man's relationship with the living God, is also the first task and almost the first announcement of the Pope, just as it is the first condition of his service in the Church and in the world.


Kirche von innen, Mentorella


(....) Prayer gives a meaning to the whole of life, at every moment, in every circumstance.


Therefore the Pope, as the Vicar of Christ on earth, wishes in the first place to unite with all those who strain towards union with Christ in prayer, wherever they may be: as a Bedouin in the steppe, or the Carmelites or Cistercians in deep enclosure, or the sick on a hospital bed in the sufferings of the death agony, or a person in activity, in the fullness of life, or oppressed and humiliated individuals ... everywhere.

The Mother of Christ went to the hills to say her "Magnificat". May the Father, the Son and the Holy Spirit accept the Pope's prayer in this sanctuary and grant the gifts of the Spirit to all those who pray.

Johannes Paul II. vor der Kirche in Mentorella








Dienstag, 11. Oktober 2011

Im Rosenkranzmonat Oktober

sollen in dankbarer Erinnerung an deinen Sohn viele Perlen des Rosenkranzes durch die Finger der Gläubigen gleiten.

Fußwallfahrt nach Mariazell, Kapelle am Gscheid